Wahlprogramm 2016-2021

Das sind wir: ÜWG – Die Michelstadt-„Partei“

Unser Wahlprogramm zum Download: Wahlprogramm_2016-2021

Die Überparteiliche Wählergemeinschaft (ÜWG Michelstadt) ist ein Verein kommunalpolitisch engagierter Bürger. Als unabhängiger Zusammenschluss freier Michelstädter Bürger ist die ÜWG keiner übergeordneten Politik verantwortlich, sondern allein dem Wohl unserer Stadt und ihrer Bürger verpflichtet. Konzepte und Ideen sollten nicht nach Parteifarben beurteilt werden, sondern allein danach, ob sie die Lebensqualität in Michelstadt dauerhaft steigern.

Kommunalpolitik heißt für uns, dass die Michelstädter Bürger die Verantwortung für ihre Stadt selbst in die Hand nehmen. Nach diesem Grundsatz bestimmt die ÜWG seit über 60 Jahren die Geschicke Michelstadts maßgeblich mit. Wir sind der Überzeugung, dass die Stadt mit den Menschen für die Menschen zu entwickeln ist. Die Michelstädterinnen und Michelstädter müssen im Mittelpunkt allen Handelns stehen.

Die ÜWG will die Angelegenheiten unserer Stadt gemeinsam mit den Bürgern beraten – in sachorientierten Diskussionen, die offen sind für alle ernsthaften Argumente. Ein fairer und menschlicher  Umgang miteinander gehört für uns selbstverständlich dazu. Demokratische Entscheidungen, die öffentlich und transparent zustande gekommen sind, sind für uns wesentliche Grundlage einer gemeinsamen Entwicklung unserer Stadt.

Wir sind unabhängig, sachorientiert, kommunalpolitisch ohne Parteibuch

Die ÜWG Michelstadt hat die Kandidatur und Wiederwahl von Stephan Kelbert voll unterstützt. Die ÜWG steht fest zu ihm als Bürgermeister. Gemeinsam möchten wir Michel­stadt stark machen.

Michelstadt – Lage und Perspektiven

Michelstadt bietet dank seiner Lage, seiner Strukturen und Bewohner eine ganz besondere Lebensqualität. Das ist die wichtigste Ressource dieser Stadt. Diese müssen wir schützen und pflegen.

Michelstadt liegt ideal zentral: Mit einer Fahrzeit von einer Stunde zum Frankfurter Flughafen liegt die Stadt mitten im Zentrum Europas. Die Erreichbarkeit der umliegenden Großstädte ist noch so gut, dass man dort arbeiten gehen oder gelegentlich einkaufen kann. Zugleich sorgt die Lage dafür, dass Michelstadt nicht vom Ballungsraum aufgesogen wird, sondern seine Vielfalt und seinen eigenständigen Charakter bewahren kann. Michelstadt liegt ländlich, aber nicht abseits: Schnelle Internetanschlüsse sind in allen Ortsteilen verfügbar. Zeitsparende Verkehrsanbindungen (nicht nur Richtung Frankfurt) werden diese Lage noch verbessern.

Michelstadt hat eine solide wirtschaftliche Basis: Neben mittelständischen Unter­nehmen des produzierenden Gewerbes, vor allem aus der Kunststoff­verarbeitung und dem Maschinenbau bestimmen Handwerk, inhabergeführter Einzel­handel, Tourismus und Landwirtschaft das Bild. Michelstadts Wirtschaftsstruktur ist nicht abhängig von einem einzelnen Großunternehmen oder den Filialen großer Unternehmensketten. Das schafft Stabilität und ist ein wichtiger Vorteil für die Stadt.

Mit den weiterführenden Schulen (Gymnasium, Berufliches Schulzentrum Odenwaldkreis, Theodor-Litt-Schule) hat Michelstadt hervorragende Bildungseinrichtungen, die den Nachwuchs in enger Partnerschaft mit den lokalen Unternehmen ausbilden.

Ein industrie- und wirtschaftsfreundliches Klima und die aktive Pflege der bestehenden Michelstädter Unternehmen schaffen wirtschaftliche Perspektiven für unsere Stadt.

Zu den Qualitäten Michelstadts zählen ein breites Versorgungsangebot, umfassende soziale Infrastruktur (weiterführende Schulen, Gesundheitszentrum, Sozialdienste, Altenwohnanlagen), zahlreiche Kultur- und Freizeitmöglichkeiten und die gesunde Natur. Michelstadt ist das kulturelle Zentrum des Odenwalds, es gibt Theater, Konzertreihen, Kleinkunst und Kabarett, Musikclubs und eine Vielzahl von Festen und Märkten. Es sind  alle Schulzweige vorhanden sowie eine Vielfalt von Kindergärten. Die Trinkwasserqualität ist ausgezeichnet. Der Verkehr ist keine Last, die Wege kurz und Parkplätze kein Problem. Im kurzen Takt fahren Busse, in den Sommerferien auch zum schönen Freibad. Die historische Altstadt ist einzigartig und fasziniert jedes Jahr Tausende von Gästen aus der ganzen Welt.

Die Stadt ist weltoffen und zugleich familiär. Michelstadt lebt Individualität und Vielfalt, verbindet Gemeinsinn und städtische Liberalität und bietet so eine ganz besondere Lebensqualität.

Wir schützen unsere wichtigste Ressource: Lebensqualität

Die hohe Lebensqualität in Michelstadt ist unser wichtigster Standortfaktor: Menschen und Betriebe entscheiden sich für Michelstadt, weil das Leben hier in allen Facetten lebenswert ist. Wir schützen und fördern das Lebenswerte in Michelstadt.

Lebendige Innenstadt genießen

Unser Ziel ist eine lebendige Innenstadt. Die Altstadt und ihr Umfeld sind das Herz der Stadt. Damit sie weiterhin lebendig ist, muss es immer wieder Anlässe zum Besuch der Altstadt geben:

Die Individualität und Vielfalt der Geschäfte sind es, die unsere Altstadt besonders attraktiv machen und ihr ein ganz persönliches Gesicht geben. Diese Struktur zu pflegen ist eine gemeinsame Aufgabe von kommunaler Wirtschaftsförderung, Gewerbeverein und Hauseigentümern.

Sich treffen und genießen! Dazu sollen Märkte, Aufführungen, Veranstaltungen, und Feste Gelegenheit bieten. Musiknacht und Theatersommer sind nur zwei Beispiele dafür.

Um die mittelalterliche Altstadt mit ihren Gängen und kleinen Wegen besser erleben zu können, sind die Wehrgänge der Stadtbefestigung wieder zugänglich zu machen. Eine neue Fußwegeverbindung aus dem Stadtgarten Richtung Waldstraße/Hochstraße gehört dazu.

Die Altstadt braucht eine gleichberechtigtes und rücksichtsvolles Mit- und Nebeneinander aller Verkehrsteilnehmer (Autofahrer, Fußgänger, Radfahrer). Eine vollflächige Fußgängerzone ist kein Allheilmittel.

Mobiler Wochenmarkt für die Ortsteile

Zur „Nah“versorgung muss man aus einigen Ortsteilen kilometerweit mit dem Auto fahren. Für die Ortsteile, in denen es keine lokale Versorgung mehr gibt, möchten wir erreichen, dass mobile, kleine Wochenmärkte entstehen. Das macht das Angebot für Käufer und Verkäufer interessanter und ist ein Gewinn für den Ort.

Freies WLAN für alle

Mobile Internetnutzung ist aus unserem Alltag nicht mehr wegzudenken. Wir möchten ein freies WLAN-Netz für die Bürger und Besucher Michelstadts, das offen ist und kostenfrei verfügbar.

Freifunk kann an vielen Orten sein: Für die Jugend am Skaterplatz und die Badegäste im Waldschwimmbad, für das Bummeln in der Innenstadt und im Stadtgarten, in den Dorfgemeinschaftshäusern und an Bushaltestellen. Das wäre ein Gewinn an Lebensqualität für alle.

Gemeinsam, in enger Zusammenarbeit von Bürgern, Unternehmen und Kommune ist das zu überschaubaren Kosten möglich.

Rechtliche Fragen sind lösbar, wie zahlreiche Initiativen in anderen Kommunen beweisen.

Odenwaldmuseum wird Stadtmuseum

Das Odenwaldmuseum besteht seit über 100 Jahren, es ist der Kern der kulturellen Nutzung der Kellerei. Eine grundlegende Erneuerung des Odenwaldmuseums ist lange überfällig. Das neue Konzept soll die Geschichte Michelstadts und seiner Bürger in den Mittelpunkt stellen und den Besuchern den besonderen Charakter der Stadt vermitteln.

Weihnachtsmarkt pflegen und fördern

Der Michelstädter Weihnachtsmarkt ist etwas ganz Besonderes, auf das wir stolz sein können: Ein bundesweit bekannter Spitzenmarkt, der noch wirklich weihnachtlich ist. Dieses Aushängeschild der Stadt werden wir pflegen und fördern.

Bienenmarkt – Neues erproben

Unser Volksfest lebt. Neben Bewährtem sollten auch neue Elemente erprobt werden, wie zum Beispiel eine ruhigere Gastronomie-Zone oder eine gezielte Vermarktung des vielfältigen Musikprogramms als „Musikfestival Bienenmarkt“. Die verkürzten Öffnungszeiten sollten überdacht werden. Eine Umgestaltung des Großparkplatzes darf die Nutzung als Festgelände und den Bienenmarkt nicht beinträchtigen.
Das „schöne Städtchen“ vorzeigen

Michelstadt gilt überall als das „schöne kleine Städtchen“. Dieses Bild von Michelstadt muss weiterhin aktiv vermarktet werden, mit hochwertigen Bildern und Videos.

Initiativen und Vereinsförderung

Sport, Kultur, Freizeit – die Vielfalt an Möglichkeiten in Michelstadt lebt vom freiwilligen Engagement vieler Einzelner und deren Begeisterung für ihre Sache. Sie können hier „ihr Ding machen“. Die beste Unterstützung, die die Stadt für ein vielfältiges, lebendiges Michelstadt leisten kann, ist es die Freiräume für dieses Engagement zu schaffen und zu schützen. Initiativen der Bürger sind zu ermöglichen und, wo nötig, zu unterstützen.

Schwimmbäder halten

Für die Lebensqualität ist auch die Frage der Freizeit-Aktivitäten entscheidend. Wir erhalten unsere modernen Schwimmbäder in Michelstadt und Vielbrunn – zusammen mit dem Hallenbad.

Fußgängerfreundliche Stadt

Die kleinen Wege gehören zum Charme der alten Stadt und viele alte Fußwege gibt es leider nicht mehr. Wo möglich, sollten sie wieder aufleben.

Wir möchten auch neue Fußwege schaffen, etwa einen Fußweg aus Richtung Hochstr./Waldstr. direkt in den Stadtgarten. Denkbar wäre hier auch eine Anbindung des Parkplatzes in den Dammgärten.

Die Gehwege sind oftmals sehr schmal, das ist Teil des historischen Stadtbilds. Wo aber Straßen grundlegend erneuert werden, sollte die Gehwege so breit gebaut werden, dass zwei Schulkinder nebeneinander laufen können.

Der Fußweg vom Bahnhof in die Innenstadt wirkt vernachlässigt und ist unklar geführt, die Situation muss dringend verbessert werden.

Spaziergängern fehlt eine schöne Fußwegeverbindung entlang der Mümling von der Steinbacher Basilika bis nach Erbach. Als erster Schritt ist der Trampelpfad zwischen Contistraße/Bahnbrücke und Wendeplatz an der B47  auszubauen.

Mobilität und Verkehr

Wir treten für gegenseitige Rücksichtnahme und Gelassenheit ein, ideologisches Denken ist uns fremd. Wo immer neue Verkehrslösungen notwendig werden, muss ein entspannter Alltag das Ziel sein.

City-Bus-Angebot  und flexibler ÖPNV

Am City-Bus-Angebot halten wir fest. Wir brauchen dazu dringend auch flexible Lösungen wie z.B. den Rufbus, die auf kluge Weise den individuellen Bedarf decken.

Wir stärken unsere Wirtschaft und arbeiten für Zukunftsperspektiven

Um unsere Region zu entwickeln, brauchen wir ein wirtschaftsfreundliches Klima und hervorragende Bildungsmöglichkeiten. Vor allem eine bessere Erreichbarkeit der Metropolregionen stärkt den Standort Michelstadt.

Städtische Wirtschaftsförderung ausbauen

Arbeitsplätze schaffen und Arbeitsplätze sichern ist weiter­hin eine unserer Handlungs­maximen.

Grundvoraussetzung für die Stärkung der Wirtschaft ist ein stetiger Austausch zwischen Bürgermeister/Stadtverwaltung und den Unternehmen vor Ort. Sich um die ortsansässigen Unternehmen zu kümmern, das ist für uns eine Aufgabe der städtischen Wirtschaftsförderung, allen voran des Bürgermeisters. Die allgemeine Vermarktung des Standorts Odenwald ist sinnvollerweise Aufgabe der Wirtschaftsförderung des Odenwaldkreises.

Die ÜWG spricht sich deshalb dafür aus, die Wirtschaftsförderung in der Stadtverwaltung weiter auszubauen.

 Gewerbesteuer

Der günstige Gewerbesteuer-Hebesatz ist für unsere Unternehmen konstant zu halten. Wir geben den Unternehmen damit Planungssicherheit. Auch das ist Wirtschaftsförderung und Standortsicherung.

Wirtschaftsfreundliche Stadt

Lokale Unternehmen, Gründer und an Ansiedlung Interessierte brauchen  den direkten Draht zur Stadt. Ein vertrauensvoller Kontakt zum Bürgermeister beschleunigt die Entscheidungen bei Firmenerweiterungen, Neuansiedlungen, Nutzungsänderungen und ähnlichem. Nur wenn man frühzeitig den Bedarf der recht unterschiedlichen Unternehmen erkennt, kann die Stadt maßgeschneiderte Pakete zur Förderung der lokalen Wirtschaft entwickeln. Die Bindung zwischen Stadt und Unternehmen wird enger und intensiver. Frühzeitige und enge Kommunikation hilft auch Kosten sparen, z.B. bei unter Umständen neu zu planenden Gewerbeflächen.

Eine frühzeitige Wirtschaftsförderung kann jungen Handwerkern und Jungunternehmern bei der Existenzgründung helfen. Dadurch entstehen neue Arbeitsplätze mit hoher Standortbindung.

Eine enge Zusammenarbeit von Schulen und Betrieben fördert die Berufsbildung und hilft beim Übergang von der Schule in die Arbeitswelt.

Vorrang für das örtliche Gewerbe

Wir sind – soweit rechtlich erlaubt – für einen Vorrang des örtlichen Gewerbes bei Vergabeentscheidungen der Stadt. Die Kommune soll die Möglichkeiten des Vergaberechts nutzen und ggf. durch beschränkte Ausschreibungen das örtliche Handwerk und damit die regionale Wertschöpfung bei den städtischen Auftragsvergaben fördern.

In 45 Minuten nach Frankfurt am Main

Wir wollen Michelstadt verkehrstechnisch näher an das Rhein-Main-Gebiet heranrücken, und dazu muss auch die Zugverbindung schneller werden. Eine Stunde und 17 Minuten bis Frankfurt Hauptbahnhof sind zu lang. Ein „Schnell-Bahn-Anschluss“, von Michelstadt fast ohne Halt nach Frankfurt Hauptbahnhof in 45 Minuten, das ist das Ziel.

Eine solche „Schnell-Bahn“ Michelstadt-Darmstadt-Frankfurt macht den Arbeitsmarkt in Rhein-Main für Odenwälder leichter zugänglich, erhöht die Lebensqualität der Pendler und sichert den „Lebensstandort“ Michelstadt.

Dies ist ein Ziel, das nur gemeinsam mit Odenwaldkreis, Industrie und anderen Partnern erreicht werden kann.

Gute Verkehrsverbindungen – in alle Himmelsrichtungen

Michelstadt ist vor allem in Richtung der Metropolregion Rhein-Main (Darmstadt, Frankfurt, Aschaffenburg) orientiert, doch die Metropolregion Rhein-Neckar (Heidelberg, Mannheim, Ludwigshafen) ist fast genauso nah. Auf zwei Beinen steht man stabiler, deswegen müssen perspektivisch auch die Verkehrsanbindungen in Richtung Heidelberg/Mannheim verbessert werden.

Wesentlich ist für die wirtschaftliche Entwicklung unsere Stadt ist, dass die Fahrzeiten in die umliegenden Zentren verkürzt werden. Dafür brauchen wir die Zusammenarbeit mit anderen Kommunen und Kreisen.

Zusammenarbeit mit Erbach weiterentwickeln

Eine gute Zusammenarbeit mit unseren Nachbarstädten, allen voran Erbach, ist für die ÜWG ein klares Ziel. Wo immer möglich und praktisch sinnvoll, sollten wir gemeinsame Lösungen anstreben. Hier zählt das Miteinander und der praktische Vorteil für die Bürger im Raum Michelstadt-Erbach.

Erneuerung Innerortsstraßen

Die kommunalen Straßen müssen kontinuierlich instandgehalten werden. Eine Reihe von Innerortsstraßen muss mittelfristig grundlegend erneuert werden. Das muss nach klaren Prioritäten erfolgen und langfristig, zusammen mit den Anliegern geplant werden. Die Straßenbeiträge folgen dabei einem fairen Grundsatz: Je stärker die Straße von der Allgemeinheit genutzt wird, desto geringer ist der Anteil der Anlieger.

Steinbach entlasten

Wir wollen die rechtlichen Voraussetzungen für eine Verbindungsstraße zwischen der Walther-Rathenau-Allee und der B 47 schaffen. Dies würde den Bahnhof von der Steinbacher Seite erschließen. Als weiterer Effekt dieser Verbindung würde die schöne alte Steinbacher Schlossbrücke vom fließenden Verkehr entlastet, und es könnten Fürstenauer Schloss sowie die Einhards Basilika für Besucher attraktiver gemacht werden.

Neue Verbindung vom TÜV Hessen bis zur B 47

Mit einer neuen Verbindungsstraße vom TÜV Hessen bis zur B47 könnte eine durchgehende innerörtliche Verbindung von Hüttenwerk/Toom bis zum Norden Erbachs geschaffen werden, die ganz überwiegend durch Gewerbegebiet führt und so die Wohngebiete (z.B. Einhardstraße) sowie die B45 vom innerörtlichen Verkehr entlastet.

Wir möchten die Nutzen und Kosten dieser Idee gemeinsam mit den Bürgern gründlich prüfen und bei einem positiven Ergebnis die rechtlichen Voraussetzungen für den Bau schaffen.

Windkraft im Odenwald

Wir möchten den Bau von Windkraftanlagen im Odenwald beschränken und auf einige wenige Standorten bündeln, so wie dies der gemeinsame Flächennutzungsplan Windkraft vorsieht. So kann den Erfordernissen der Energiewende genüge getan und die Auswirkung auf Landschaft und Natur begrenzt werden. Windkraft im Odenwald lohnt offensichtlich wirtschaftlich nicht, kommunalem Engagement stehen wir daher skeptisch gegenüber.

Schulstandort Michelstadt ausbauen

Um unsere Region zu entwickeln, brauchen wir hervorragende Bildungsmöglichkeiten. Dazu muss sich der Schulstandort Michelstadt weiterentwickeln. Die Zukunft der Beruflichen Schulen Odenwald am Standort Michelstadt muss gesichert werden. Die Sanierung der Odenwaldhalle ist in dieses Konzept mit aufzunehmen.

Neuer Zeltplatz
Tourismus haben wir, wenn es bei uns schön ist. Natur- und Landschaftsschutz ist deswegen auch Wirtschaftsförderung. Wir sind für einen neuen Jugendzeltplatz in Michelstadt.

Eine Stadt für alle: Finanzielle Handlungsfähigkeit bewahren, Infrastruktur pflegen, Qualitäten ausbauen

Solide Finanzen sind die Grundlage, um unsere Stadt zu gestalten und ihre Infrastruktur zu entwickeln.

Angesichts der geringen finanziellen Gestaltungsräume heutzutage ist es besonders wichtig, mit dem städtischen Geld sparsam umzugehen und es sinnvoll zu investieren. Die ÜWG hat stets auf eine solide Haushaltsführung geachtet. Wir zeigen Re­spekt beim Umgang mit öffentlichen Mitteln. Unsere Maxime ist: Ja zu den nötigen Investitionen, aber keine Geldverschwendung.

Ausgeglichene Haushalte – handlungsfähige Stadt
Der Haushalt für 2015 war bereits ausgeglichen, 2016 wird Michelstadt sogar Schulden abbauen können. Den Kurs unseres Bürgermeisters, der auf sorgsame Planung bei allen Sach- und Personalaus­gaben und zudem Sparsamkeit im Vollzug setzt, wird von der ÜWG voll unterstützt. Die aktuellen Voraussetzungen sind gut, auch die Haushalte der nächsten Jahre können ausgeglichen sein. Finanzielle Spielräume müssen zum Abbau der Kassenkredite genutzt werden.

Die Zentralisierung des städtischen Gebäudemanagements, ein Vorschlag der ÜWG, sollte in den nächsten Jahren spürbare Vorteile bei der Energieeinsparung und im Verwaltungsaufwand bringen.

Investitionen in Erhalt und Erneuerung notwendig

Jede Investition setzt eine nüchterne Wirtschaftlichkeitsbetrachtung voraus. Prestigeprojekte mit hohen, kaum finanzierbaren Folgekosten sind daher zu unterlassen.

Schuldenabbau ist nur ein Aspekt des sorgsamen Umgangs mit öffentlichem Geld. Um den Wert der öffentlichen Infrastruktur Michelstadts für die Bürger zu erhalten, muss auch immer wieder in den Erhalt und die Erneuerung investiert werden. Kreditfinanzierte Investitionen sind beim momentan historisch niedrigen Zinsniveau ein Gebot der Stunde.

So ist ein Ersatzneubau für den Kindergarten Bienenschwarm in der Heinrich-Keidel-Straße sinnvoll, bei nachgewiesener Wirtschaftlichkeit und auf Grundlage einer Bedarfsentwicklungsplanung für die Kindergärten.

Gutes Wohnen – neuer Wohnraum

Michelstadt ist zu Recht ein beliebter Wohnort – bei Michelstädtern und Zugezogenen. Wir wollen es ermöglichen, dass neuer Wohnraum entstehen kann. Dabei achten wir darauf, dass der kleinteilige, grüne und nachbarschaftliche Charakter der ländlichen Kleinstadt erhalten bleibt. Dazu gehört auch vergleichsweise günstiger Wohnraum. Michelstadt soll eine schöne Stadt bleiben.

Kinder- und familienfreundliche Stadt

Michelstadt hat ein umfängliches  und pädagogisch vielfältiges Kindergartenangebot, betreute Grundschulplätze und alle Schularten am Ort. Jeder Stadtteil hat einen Kindergarten. Wir stehen dafür, dass diese Struktur erhalten bleibt.

Eltern müssen ihren Kindergarten frei wählen können, auch über die Gemeindegrenzen hinaus. Schon jetzt besuchen Michelstädter Kinder in Erbach den Kindergarten, und umgekehrt.

Sichere Verkehrswege zu Schulen und Kindergärten sind uns ein Anliegen. Dank Mithilfe aufmerksamer Bürger können oft schon kleine Maßnahmen Entscheidendes verbessern.

Kinderbetreuung: In der Nähe, den Bedürfnissen entsprechend, vielfältig und in hoher Qualität

Wir stehen für den Erhalt der Kindergärten in den Ortsteilen und kurze Wege zum nächsten Kindergarten.

Wir möchten eine Kinderbetreuung, die die den Bedürfnissen der jungen Familien von heute entspricht. Dazu gehört vor allem Flexibilität bei den Betreuungszeiten. Das Betreuungsangebot für unter 3jährige Kinder deckt schon die derzeitige Nachfrage. Das Angebot der Kinderbetreuung muss laufend weiterentwickelt werden – entsprechend der Bedürfnisse der Kinder und ihrer Familien.

Heute steht nicht mehr allein der zeitliche Umfang des Betreuungsangebots, sondern dessen Qualität im Mittelpunkt. Dazu gehört z.B. die Aufwertung der baulichen Situation (Raumgestaltung, Bewegungsflächen usw.), aber vor allem die Gestaltung der Bildungs- und Erziehungsarbeit durch bestens qualifizierte Erzieher(-innen).

Ein qualitativ hochwertiges Kindergartenangebot in unserer Stadt braucht viele aktiv Beteiligte. Wir fördern daher die aktive, gute Zusammenarbeit aller Kindergartenträger (Stadt Michelstadt und freie Träger). So werden wir auch die nötigen zusätzlichen Kita-Plätze für die aktuell starken Geburtenjahrgänge schaffen.

Neubau eines Kindergartens in der Kernstadt

Das Gebäude des Kindergartens Bienenschwarm in der Heinrich-Keidel-Straße ist dringend sanierungsbedürftig. Hier ist ein Ersatzneubau sinnvoll, was nur an einem anderen Standort geschehen kann. Die Entwicklung des künftigen Bedarfs müssen wir bei einer so großen Investition natürlich im Blick haben.

Michelstadt muss die Stadt der Jugend bleiben

Eine Stadt der Jugend braucht öffentliche Treffpunkte für die Jugendlichen, und die Jugendlichen brauchen feste und ihnen bekannte Ansprechpartner auf Seiten der Stadt.

Ballsportplatz auf dem Bienenmarktgelände (Käfig)

Die ÜWG wird sich weiter für einen Ballsportplatz (Käfig) in Michel­stadt einsetzen. Ein möglicher Standort ist im Bereich des Skaterparks auf dem Bienenmarktgelände. Hierbei streben wir eine finanziell günstige Investition an.

Orte für die Jugend

Wir wollen Orte in der Stadt für die Jugend gezielt attraktiver machen, indem wir zum Beispiel

  • Für einen vergünstigten Schwimmbadeintritt für Kinder und Jugendliche eintreten (1 Euro / Reduktion bei der Dauerkarte)
  • Weitere Plätze für Sport und Bewegung schaffen (Klettern, Ballspielen, …)
  • Freies WLAN für alle einrichten, auch am Skaterpark oder im Waldschwimmbad
  • Eine offene Schutzhütte am Skaterpark einrichten

Wir sagen Ja zum Alter

Unsere pflegebedürftigen Mitbürgerinnen und Mitbürger müssen nicht mehr im Alter ihre Heimatstadt verlassen, weil keine Wohnmöglichkeiten oder Pflegeplätze zur Verfügung stehen. Wer pflegebedürftig wird, hat jetzt eine Chance, in Michelstadt zu bleiben. Dieses Ziel haben wir realisiert, die Stadt unterstützt die Arbeiterwohlfahrt Odenwald beim Betreiben des Altenwohn- und Pflegeheims.

Die ÜWG wird sich auch weiterhin dafür einsetzen, dass ältere Menschen in Michel­stadt qualitätsvolle Lebensbedingungen haben. Dazu gehören auch gut funktionierende Nachbarschaften und die Infrastruktur mit ihren kurzen Wegen. Um auch im hohen Alter zuhause wohnen bleiben zu können, müssen Wohnungen angepasst werden; eine Aufgabe auch für das lokale Handwerk.

Lebensqualität im Alter heißt auch, Gemeinschaft und Miteinander erleben. Wir möchten, dass sich Michelstadt offen zeigt für neue Wohnformen und Projekte des gemeinschaftlichen Wohnens ermöglicht.

Barrierefreiheit – eine Stadt für alle

Der öffentliche Stadtraum muss für alle Menschen ohne Schwierigkeiten zugänglich und benutzbar sein, seien es Kinder, Eltern mit Kinderwagen oder Ältere, die nicht mehr gut zu Fuß sind. Wir möchten Schritt für Schritt eine barrierefreie Stadtgestaltung erreichen. Dabei ist uns klar, dass dies gerade in der Altstadt mit den historischen Bauten und dem Kopfsteinpflaster eine anspruchsvolle Aufgabe ist. Ausgerechnet das Verwinkelte und Unebene macht den Charme der Altstadt aus. Aber gerade hier brauchen wir Lösungen, denn unter unseren Gästen sind viele ältere Menschen. 

Die Innenstadt entwickeln

Für die Innenstadt ist mit Hilfe von Bürgerworkshops ein Stadtentwicklungskonzept entstanden, das viele Ideen enthält: Von neuen Fußwegen in die Altstadt bis zur Umgestaltung des Bienenmarktgeländes. Damit auch größere Umgestaltungen finanzierbar werden, streben wir die Aufnahme in ein Städtebauförderprogramm des Landes an.

Natürlich ist dabei die lebendige, erlebbare historische Altstadt unsere Leitlinie. Das Erscheinungsbild der Altstadt von der B45 aus muss verbessert werden: Wer nach Michelstadt hereinfährt, soll sehen können, was für ein schönes Städtchen es ist. Dazu gilt es auch, den Großparkplatz zu gestalten – und zwar so, dass er auch weiter das Gelände des Bienenmarktes bleibt. Durch die Aufwertung und Umgestaltung der Erwin-Hasenzahl-Halle können wir einen modernen, funktionalen Veranstaltungsort für vielfältige Nutzungen schaffen, innenstadtnah und mit ausreichenden Parkplätzen. Besondere Aufmerksamkeit braucht auch der südliche Eingang der Altstadt beim Hammerweg.

Neues Leben für die Odenwaldhalle

Die Odenwaldhalle, Eröffnung im Dezember 1961, ist ein stilrein erhaltener Bau in der Architektur der Wirtschaftswunderjahre, der für Michelstadt bewahrt werden sollte. Ihren Lebenszweck kann die Odenwaldhalle aber nur erfüllen, wenn sie künftig besser und intensiver genutzt wird. Sie liegt in unmittelbarer Nähe der beruflichen Schulen, der Theodor-Litt-Schule, des Odenwaldcampus und des Gymnasiums. Wir von der ÜWG sehen daher die Zukunft der Halle in einer Integration in diesen Bildungsstandort.

Miteinander für Michelstadt: Wir fördern Nachbarschaft, Beteiligung und Transparenz

Alle Bürgerinnen und Bürger, von jung bis alt, sollen sagen können „Wir sind Michel­stadt“. Wir gehören dazu und sind Teil unserer gemeinsamen Stadt Michelstadt.

Politik heißt für uns von der ÜWG:
Aktiv zuhören ­ –  miteinander reden  –  einander verstehen – nachvollziehbar handeln

Die ÜWG sieht sich als Mittler zwischen der Bürgerschaft und der Verwaltung.

Bürgerbeteiligung als Grundprinzip

Keiner weiß mehr als alle zusammen! Bürgerbeteiligung war und ist für uns eine Bereicherung. Sie darf auf gar keinen Fall als eine unliebsame Zeitverschwendung betrachtet werden.

Die Stadt ist stets mit den Menschen zu entwickeln. Deswegen muss die Einbindung der Bürgerinnen und Bürger in die städtischen Willensbildungsprozesse auch weiterhin stets gewährleistet bleiben und sollte noch stärker gefördert werden. Die Bürgerin­nen und Bürger müssen immer im Mittelpunkt allen Handelns stehen.

Offensive Information und Orte für Begegnung

Eine lebendige Bürgergesellschaft braucht eine offensive Informationspolitik der Stadt Michelstadt über Planungen und bevorstehende Entscheidungen. Denn Michelstadt braucht die Ideen, Hinweise und das Engagement seiner Bürgerinnen und Bürger. Es muss daher Orte und Gelegenheiten geben, miteinander zu reden.

Die seit Jahren in der Kernstadt und den Stadtteilen durchgeführten Bürgerversammlungen haben einen hohen Stellenwert. Sie sind auch in Zu­kunft ein verbindendes Element im Zusammenleben unserer Kommune.

Wir wünschen uns, dass sich mög­lichst viele Bürgerinnen und Bürger beteiligen. Dazu sollten wir immer wieder neue Wege der Begegnung erproben.

Nachbarschaft fördern – mehr Wertschätzung für die kleinen Ecken der Begegnung

Nachbarschaftliches Miteinander entsteht durch Begegnung. Diese Orte, die kleinen Plätze, Brunnen, Bänke oder Spaziergängerecken verdienen mehr Beachtung. Wo immer möglich, sollte die Stadt eine nachbarschaftliche Pflege ermöglichen und unterstützen.

Informationen zum Bürger bringen

Informationen bekommt man heute zuerst aus dem Internet. Aber nicht jeder ist im Netz oder will es dauernd sein. Doch egal ob auf Papier oder digital, unsere Grundsätze für die Information der Bürger sind die gleichen:

Die Informationen der Stadt müssen zu den Bürgern hingebracht werden, und nicht von ihnen abgeholt werden müssen. Der Zugang muss so einfach wie möglich gestaltet werden, und nicht durch technische Barrieren oder enge Öffnungszeiten beschränkt werden. Die Stadtverwaltung muss für die Fragen und Anliegen der Bürger einfach und leicht erreichbar sein. Verwaltungsangelegenheiten sollten vom Bürger so einfach wie möglich erledigt werden könne.

Die städtische Politik muss für die Bürger transparent und nachvollziehbar sein, Öffentlichkeit sollte sich in unserer lokalen Demokratie nicht nur auf die Möglichkeit zur Sitzungsteilnahme beschränken.

Die städtische Website als Spiegel der Stadt

Unsere Stadt ist vielseitig, und die Website der Stadt sollte das spiegeln.  Ein kommunaler Webauftritt muss mehr bieten als ein digitales Amtsblatt, er sollte das ganze Leben in unserer Stadt zeigen: Zum Beispiel mit Informationen und Bildern der Feste und Geschäfte. Mit Karten, die zeigen, wo welche Aktivitäten wann möglich sind. Mit den Menschen, die die Stadt ausmachen. Das wäre für Michelstädter und Touristen ein Gewinn.

Ob Bürgerbüro oder städtische Website – Leitlinie Bürgerfreundlichkeit

2016 wird im Stadthaus ein Bürgerbüro entstehen, mit barrierefreiem Zugang. Doch Bürgerfreundlichkeit ist nicht nur eine bauliche Frage. Erweiterte Öffnungszeiten und toller Service gehören auch dazu.

Transparenz und volle Information für die Bürger

Wir wollen mehr Transparenz und volle Information über das städtische Handeln für die Bürger. Öffentlichkeit ist ein Grundpfeiler der Demokratie. Leider ist in der Praxis vieles, was eigentlich öffentlich ist, den Bürgern nicht zugänglich. Das zu ändern, ist vor allem eine Frage der Haltung, denn mit dem Internet ist es einfach und sehr kostengünstig möglich. Erste Ansätze dazu gibt es schon, doch sie reichen bei weitem noch nicht aus.

Es sollen alle Einladungen, Protokolle und Sitzungsunterlagen aus den öffentlichen Sitzungen der Gremien der Stadt auf der Website www.michelstadt.de veröffentlicht werden. Das muss natürlich vollständig geschehen, zugleich müssen die Informationen auch aktuell sein und dauerhaft verfügbar bleiben.

Städtische Liberalität und internationale Kontakte

Wir stehen für einen aufgeschlossenen und respektvollen Umgang miteinander und für eine friedliche Nachbarschaft, die sich gegenseitig ihre individuelle Freiheit gönnt. Das macht Michelstadt lebendig und lebenswert.

Eine Bürgergesellschaft lebt auch von Kontakten mit anderen und Offenheit für Neues. Weltoffenheit und internationale Kontakte gilt es zu fördern.

Die auf dem Weg zu einem vereinten Europa geschlossenen Partner­schaften mit der Stadt Hulst in den Niederlanden und der Stadt Rumilly in Frankreich sind zu pflegen und unter Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger und insbesondere der Jugend weiter auszubauen.

Wahlprogramm der ÜWG Rehbach

Landwirtschaftliche Wege

Instandsetzung und Unterhaltung von landwirtschaftlichen Wegen in unserer Gemarkung durchsetzen, sowie ihre Infrastruktur erhalten.

Kindergarten „Kräuternest“

Wir wollen unseren Kindergarten „Kräuternest“ unterstützen und stärken.

Radweg Rehbach-Steinbach

Wir wollen in dieser Wahlperiode versuchen, den Ortsteil Rehbach in das Radwegenetz des Odenwaldkreises einzubinden.

Bürgerinitiative

Die ehrenamtliche Tätigkeit, sowie die Arbeit der ansässigen Vereine in unserem Ortsteil soll gefördert und unterstützt werden. Sowie die Dorfgemeinschaft gefördert werden.

Überquerung der B47 in der Ortsdurchfahrt Rehbach

Durch das immer größer werdende Verkehrsaufkommen ist ein Überqueren der Ortsdurchfahrt B47 immer gefährlicher geworden, insbesondere für Kinder. Hier muss nach einer Lösung geschaut werden.
Alternative Bestattungsmöglichkeiten

Wir setzen uns dafür ein, dass auf dem Friedhof Rehbach eine Möglichkeit geschaffen wird, alternative Bestattungsmöglichkeiten durchzuführen.
Kulturelle Anbindung der Kapelle

Unserer Meinung nach sollte die Kapelle von Rehbach noch mehr kulturelle Anbindung erfahren. Evtl. in Verbindung mit der Einhardsbasilika oder ähnlichem.