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13 Mrz13.03.2014 Infobrief

Liebe Freunde der ÜWG,

hiermit möchte ich als Vorsitzender unserer Wählergemeinschaft die Möglichkeit nutzen, euch über die Arbeit unserer Fraktion in den städtischen Gremien zu informieren.
Wir als freie Wähler sind traditionell nicht so in den Medien vertreten, wie man das von den politischen Parteien gewohnt ist. Dies bedeutet aber nicht, dass wir unsere Arbeit unter den Scheffel stellen müssen. – Ganz im Gegenteil! Die in unserem Wahlprogramm genannten Punkte werden sukzessive angegangen und umgesetzt.
Im Hinblick auf die sehr angespannten haushaltlichen Möglichkeiten ist es trotzdem gelungen, die Kernstadt und die Ortsteile vor Einschnitten zu bewahren, ohne die Verschuldung zu erhöhen. Im Gegenteil, wir können an vielen Stellen auf Weiterentwicklungen schauen, die unsere Heimatstadt voranbringen.
Hier sei an erster Stelle die intensive Jugendarbeit zu nennen.
Wie in einer Familie, sehen wir die Verpflichtung, für unsere Kinder und Jugendlichen Rahmenbedingungen zu schaffen, die ihre Entwicklung fördern. Die Kinder und Jugendlichen sind die Zukunft unserer Stadt und unserer Stadtteile. Angefangen von dem guten Angebot an Kindergartenplätzen, auch auf den Ortsteilen, über ein überaus gutes Angebot an Möglichkeiten in den Ferien, dem Skaterplatz auf dem Bienenmarktgelände, bis hin zur Jugendbetreuerin, die sich in der Hauptsache um die Heranwachsenden kümmern soll.
Das ist kein „Jugendwahn“, wie von anderer politischer Seite formuliert – darin sehen wir unsere Aufgabe, mündige Bürger mit Engagement und Gemeinsinn in unser aller Interesse „heranzuziehen“ – Unsere Zukunft!!
In der Stadtentwicklung stehen uns noch einige Aufgaben zur Lösung an, obwohl auch hier schon vieles umgesetzt wurde. Hier möchte ich das Informationsbüro in der Löwenhofreite, die innerstädtische Beschilderung und den Umbau des Stadtgartens nennen. Und das alles im Hinblick auf „leere“ Kassen.
Ein gemeinsames Radverkehrskonzept ist in der Umsetzungsphase angelangt, eine Optimierung der Verkehrsabläufe auf der B 45 im Ortsbereich Michelstadt ist in der Konzeption.
Als weiterer Punkt, der die Effizienz der Verwaltung erhöht, ist die Zusammenlegung der städtischen Gebäude in ein gemeinsames Gebäudemanagement anzuführen. Hier werden Synergien erreicht werden, die den städtischen Haushalt weiter entlasten und gleichzeitig zu Kosteneinsparungen beitragen können.
Das sind nur einige Punkte, die unsere Politik widerspiegeln.
Wir sind angetreten, für das Wohl unserer Stadt und deren Stadtteile zu arbeiten!

Es gibt aber auch noch offene Punkte, die zu klären sind und für die noch schwierige Entscheidungen zu treffen sein werden. So geht es zum Beispiel um die Zukunft der Odenwaldhalle und des Hallenbades. Bei dem Letztgenannten, bei dem neben dem Odenwaldkreis und der Stadt Erbach auch Michelstadt betroffen ist, stehen Haushaltsbelastungen vor der Tür.
Nach dem letzten Renovierungsdebakel sind erneute, kostspielige Investitionen vor der Wiedereröffnung zu schultern, wobei wir hier aber für den Schulstandort Michelstadt den unbedingten Bedarf sehen.
Die Stadtverwaltung unserer Stadt wurde und wird durch interne Umstrukturierungen effizienter gemacht.
Auch die Zusammenarbeit mit der Nachbarstadt Erbach ist, seit der Zusammenlegung der Standesämter, mittlerweile stärker geworden; hier wollen wir aber auch eine weitere Intensivierung der Beziehungen und Kooperationen, um den immer mehr erstarkenden Ballungszentren überhaupt noch einen kleinen Gegenpol setzen zu können.
Nur eine gut funktionierende Verwaltung, attraktive Angebote im Umfeld und gut ausgebildete Menschen bieten die Grundlage für weitere Ansiedlungen von Handwerk und Gewerbe, die unabdingbar sind.
Hier ist und bleibt es unsere Aufgabe die Rahmenbedingungen zu schaffen und zu bewerben.
Und wenn man uns Lobbyismus vorwirft, so sehen wir uns als überparteiliche Lobby von Michelstadt und deren Stadtteilen!

Liebe Freunde,

die ÜWG-Fraktion trifft sich regelmäßig um vor politischen Entscheidungen die Positionierung mit den Teilnehmern abzustimmen. Es würde mich sehr freuen, auch Dich wieder bei den nächsten Treffen begrüßen zu dürfen. Bringe dich ein und helfe mit, unsere Heimatstadt voranzubringen. Werbe für unser Tun bei Freunden und Verwandten.
Gerne können diese auch bei unseren Treffen teilnehmen und mitmachen.

Für uns als Überparteiliche Wählergemeinschaft war und ist es von jeher wichtig unsere politischen Entscheidungen auf ein breites Fundament zu stellen und gerade dafür bedarf es keines Parteibuchs, sondern einzig und allein eines gesunden Menschenverstandes und dem Willen etwas bewegen zu wollen – für sich selbst und für ein lebenswertes Umfeld.

Sollte es Fragen geben, bin ich jederzeit per E-Mail oder auch persönlich telefonisch erreichbar.

Mit freundlichen Grüßen

Im Namen des gesamten Vorstandes

Peter Gömmer, Vorsitzender

Zum Römerbad 1
64720 Michelstadt-Würzberg
Tel.: 06061 / 96 86 33
E-Mail: p.goemmer@uewg-michelstadt.de