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18 AugEcho-Online 19.08.11: Raus in die Natur, wieder rein in den Ort

Bürgerprojekt: Adam Sulzbach und Heinz Dingeldein stellen in Steinbach den neu hergerichteten Wanderweg vor

 Gleich geht’s los: Doch zunächst erläuterten Heinz Dingeldein (links) und Adam Sulzbach an einer Flurkarte den von ihnen hergerichteten Wanderweg von und nach Steinbach. Foto: Gerd Wassner

Gleich geht’s los: Doch zunächst erläuterten Heinz Dingeldein (links) und Adam Sulzbach an einer Flurkarte den von ihnen hergerichteten Wanderweg von und nach Steinbach. Foto: Gerd Wassner

STEINBACH –  19. August 2011  | grs

Nahezu hundert Wanderer fanden sich ein, um den neuen Rundkurs „Steinbacher Herz“ einzuweihen. Bürgermeister Stephan Kelbert zollte den beiden Initiatoren Adam Sulzbach und Heinz Dingeldein Lob und Anerkennung. Die rüstigen Rentner haben mit viel Eigenleistung zwei Steinbacher Wege wieder passierbar gemacht. Dank sagte Kelbert auch der Firma Grünbau in Asselbrunn, vertreten durch Inhaber Helmut Breithaupt, und der ÜWG Michelstadt, die die Maßnahme unterstützt haben.
Dingeldein erklärte den Mitwanderern anhand einer Flurkarte die Route, die von der Ortsmitte ausgeht und wieder dahin zurückführt. Weil sie die Form eines stilisierten Herzens hat, sei man auf den Namen „Steinbacher Herz“ gekommen. Dann setzte sich der Tross in Bewegung und erreichte am Wäldchen und an der Adalbertshöhe vorbei den Ausgangspunkt des Weges unterhalb des früheren Wasserhochbehälters in der Rossert.
Dort durchschnitt Erster Stadtrat Hans Klar das obligatorische Band und gab den Weg frei. Helmuth Stahl, Vorsitzender der Agenda-Gruppe Ortsbild, bei der Sulzbach und Dingeldein seit Jahren aktiv mitarbeiten, hob hervor, dass die zwei Mitstreiter schon einige Dinge auf den Weg gebracht haben. So geht die neue Fassung der Quellkammer der Einhardsquelle im Steinbacher Wald auf deren Initiative zurück.
Dann ging es mit reizvollem Ausblick hinunter ins Wiesental mit dem murmelnden Steinbach und wieder auf die Höhe an den Steinbruch, wo sich ein herrlicher Ausblick bietet. Wer wollte, der konnte beim Straßenfest Schiller an der Ferdinand-Creutz-Straße einkehren.
Adam Sulzbach und Heinz Dingeldein freuen sich über die gute Beteiligung und sehen darin auch eine Anerkennung für ihre ehrenamtliche Tätigkeit. Sie hoffen, dass die Wege von Spaziergängern und Wandergruppen eifrig genutzt werden, denn sie bedeuten eine erhebliche Abkürzung von der einen Höhe zur anderen, so wie sie früher bei der Bewirtschaftung der Felder und Wiesen von Nutzen war.
Zu klären bleibt, wie künftig die Instandhaltung der beiden Wege geregelt werden kann, wenn Sulzbach und Dingeldein, die bereits im fortgeschrittenen Alter sind, dies nicht mehr bewerkstelligen können. Mithelfer sind jedenfalls willkommen.¨

Quelle: http://www.echo-online.de/region/odenwaldkreis/michelstadt/Raus-in-die-Natur-wieder-rein-in-den-Ort;art1274,2094045